HERZLICH WILLKOMMEN IN KONYA

STADT DER KULTUR UND GESCHICHTE
HAUPTSTADT DES SELDSCHUKISCHEN SULTANATS
 
Wir möchten Ihnen diese vielseitige Stadt unter drei Titeln vorstellen.
Eine neolitische Kulturstadt
Eine biblische Stadt
Eine türkisch - islamische Kulturstadt

DAS LAND DER HÜGEL AUS DEM NEOLITHIKUM

Die Ebene von Konya hat eine Gesamtfläche von etwa 49 500 km². Vor 9000 Jahren erlebte man hier eine bedeutende Revolution für die ganze Menscheit. Nach dieser Revolution haben die Menschen aufgehört in Höhlen zu leben und begannen in Häusern zu wohnen. Mit dieser Revolution haben die Menschen auch den Ackerbau entdeckt, während sie zuvor nur als Jäger und Sammler lebten.ÇATALHÖYÜK war nur einer der 360 Hügel auf der Ebene von Konya, wo die obenerwähnten historischen Entwicklungen stattfanden. Çatalhöyük liegt vom Stadtzentrum etwa 45 km weit entfernt. es ist ein hochinteressanter Ausgrabungsort für  Gäste, die an Archäologie und Kulturgeschichteinteressiert sind.

Die Ebene von Konya hat eine Gesamtfläche von etwa 49 500 km². Vor 9000 Jahren erlebte man hier eine bedeutende Revolution für die ganze Menscheit. Nach dieser Revolution haben die Menschen aufgehört in Höhlen zu leben und begannen in Häusern zu wohnen. Mit dieser Revolution haben die Menschen auch den Ackerbau entdeckt, während sie zuvor nur als Jäger und Sammler lebten.ÇATALHÖYÜK war nur einer der 360 Hügel auf der Ebene von Konya, wo die obenerwähnten historischen Entwicklungen stattfanden. Çatalhöyük liegt vom Stadtzentrum etwa 45 km weit entfernt. es ist ein hochinteressanter Ausgrabungsort für  Gäste, die an Archäologie und Kulturgeschichteinteressiert sind.

KONYA IN DER BIBEL

Die Stadt Konya wurde in der Antike IKONIUM genannt. In der Apostelgeschichte sind die  biblischen Stadte IKONIUM – LYSTRA – DERBE mit den  Aposteln  Paulus undBarnabas verbunden. Es geht um die Taten von Paulus und Barnabas auf den Missionsreisen durch Ikonium,  Lystra und Derbe. Aus diesem Grunde sind diese biblischen Städte für die ganze christliche Welt sehr wichtig.  Lystra /Klistra ist u.a. wegen der Zisternen und Weinkeller sehr interressant.Wegen des vulkanischen Aussehens wird sie von den Einheimischen als kleines Kappadokien von Konya bezeichnet. Es würde sich lohnen, einen Abstecher nach Lystra/ Klistra zu machen, die vom Stadtzentrum etwa 50 km weit entfernt sind.

Die Kirche der heiligen Helena, die die Mutter des byzantinischen Kaisers Konstantin auf der Pilgerfahrt nach Jerusalem im Jahre 327 in Sille bauen liess , ist eine der wichtigsten Kirchen aus der frühchristlichen Zeit. Aber die heute erhalten gebliebene Kirche stammt aus dem Jahre 1833. Der Ort Sille mit den zweistöckigen authentischen Häusern,der vom Stadtzentrum 8 km entfernt liegt, ist sehenswert für Gäste , die an christlicher Kultur interessiert sind.

TÜRKISCH- ISLAMISCHE KULTURSTADT KONYA

Konya, die Hauptstadt des seldschukischen Sultanats ist auch eines der wichtigsten islamischen Kulturzentren aus dem 13.Jhdt. Mevlana Djelaleddin Rumi, einer der bekanntesten türkischen Denker und Mystiker aus dem13.Jhdt. lebte in Konya. Das Mevlana Kloster, das sich im Stadtzentrum befindet, ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Konya. Die Alaaddin Moschee auf dem historischen Alaaddin Hügel ist ein typisches Bauwerk der seltschukischen Architektur und sollte unbedingt besichtigt werden. Mit etwa 62 antiken Säulen aus vor- und nachchristlichen Zeiten sieht sie  wie ein Säulenmuseum aus. Eine Stadtrundfahrt durch Konya sollte die Besichtigung der Museen Karatay und Inceminareli einschließen. Die ehemaligen Medressen Karatay und Inceminareli aus dem 13.Jhdt. waren damals die bekanntesten Universitäten von Konya. Bei  einer Panorama-Stadtrundfahrt werden Sie merken, dass Konya ein richtiges Freilichtmuseum ist.

LIEBE GÄSTE!

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Konya besichtigen?

Wir möchten Ihnen einige Tips für Unternehmungen in Konya geben.Es geht nicht um die organisierten Ausflüge, sondern um Touralternativen.

1-KONYA: TÜRKISCH - ISLAMISCHE KULTURSTADT

Mevlana Museum - Karatay Museum -Alaaddin Moschee.

2-KONYA IN DER BIBEL

Kilistra / Lystra / Hatunsaray - Eine biblische Stadt.

Sille, eines der wichtigsten Zentren derfrühchristlichen Zeit

3-DAS LAND DER NEOLITHISCHEN HÜGEL

Çatalhöyük, die älteste Ausgrabungsstätte aus Neolithikum

Archäologisches Museum mit den Ausgrabungsfunden

4-BEYSEHIR TOUR

Esrefoglu Moschee ( die wichtigste Holzsäulenmoschee in Anatolien)

Eflatunpinar (hethitischer Brunnen)

Çavus Süslü Moschee (eine Holzsäulenmoschee mit aussergewöhnlichen Verzierungen)

5-KARAMAN TOUR

Binbirkilise ( zahlreiche Kirchen und Basiliken aus der byzantinischen Zeit in einer Höhe von 2000 m)

Karaman Aktekke Moschee (das Mauseleum der Mutter von Mewlana)

Taskale (Getreidespeicher)

STADTRUNDFAHRT DURCH KONYA

MEWLANA MUSEUM

Das grüne Mauseleum wurde von Architekt Bedredddin  aus  Tabriz im Jahre 1278, 5 Jahre nach dem Tod von Mevlana Djelaleddin Rumi, gebaut.Das grüne Mauseleum ist das aelteste Bauwerk des  gesammten Baukomplexes. Es wirdfür das ehemalige Zentrum des Mewlewi Ordens gehalten.

Wenn  neue Bauwerke in den  unterschiedlichen Zeiten zugebaut  wurden, entstand ein sogenanter Külliye-Komplex, der aus einer bedeckten Raeumlichkeit und aus einem offenen Hof bestand.

Das Museum , das einmal als Klosteranlage  diente , besitzt vier Tore. Die heissen:  Küstühan (Das Tor  der Abgewendeten), Çelebiyan (Das Tor der Tschelebien), Hamusan (das Tor der Toten) Dervishan (Tor der Derwische).Tilavet OIdasi (Lesesaal), Huzur-u Pir ( Raum der Sarghophage), Mesdjit ,die Küche und die Derwischzellen sind die wichtigsten Abteilungen der Klosteranlage. Das Mevlana Museum ist das zweithäufigst besuchte Museum nach dem Topkapi Palast in Istanbul.

KARATAY KORANSCHULE

Die heute als Fayencen-Museum dienende  Medresse wurde Im Jahre 1251 unter dem unternehmunsfreudigen seldschukischen Wesir Djelaleddin Karatay als Darülhadis (Schule zur Lehre des Hadith) erbaut. Ihr Architekt ist unbekannt  Die Medresse zählt zu den Medressen, deren Innenhöfe überkuppelt sind. Oberhalb der Kuppel befindet sich ein Lichtfenster. Unterhalb der Zentralkuppel, die einen Durchmesser von 12 m hat, verlaufen der  255. und  256. Vers der Bakara-Sure in Kufischrift. Oberhalb  der Schülerzellen findet man die Koranversen 284, 285 und 286 der Bakara- Sure  in Kufischrift. Der Koranvers 255 der Bakara-Sure auf dem Livanbogen ist in der Sülüsschrift ausgeführt.

Das für Djelaleddin  Karatay erbaute Mausoleum flankiert  links den Livan. Das  Marmorportal ist ein hervorragendes Beispiel der seldschukischen Steinmetzarbeit. Oberhalb des Portals  gibt es eine Inschrift über den Aufbau der Medrese . Der in Sülüsschrift ausgeführte 19. Vers der Neml-Sure ist oberhalb der Tür zu sehen. Die Tür ist mit dem sorgfaeltig ausgewaehlten Hadith  Mohammeds über das Alltagleben ausgestattet.

Zu der Sammlung des Museums gehören u.a. Fliessen mit Menschen-, Vogel- und Tierfiguren, die aus dem alten vorislamischen zentralasiatischen türkischen Kalender stammen. Jeder Monat dieses Kalenders wurde  von einemTier symbolisiert. Die Fliesen des Kubadabat Schlosses, die hier ausgestellt werden, sind die ältesten Dokumente zur Anwesenheit der Türken in Anatolien.  

INCE MINARELI MEDRESSE

Die Medrese wurde unter Sahipata Fahreddin Ali, einem der wichtigsten seldschukischen Wesire, im Jahre 1254 als Darülhadis (Schule zur Lehre des Hadith) erbaut. Ihr Architekt war Keluk Bin Abdullah. Die einen Livan besitzende Medrese zählt zu den Medresen, deren Innenhöfe überkuppelt sind. Unterhalb der Kuppel verläuft ein Schriftband mit einer Koransure (El Mülkü Lillah), ausgeführt in kufischer Schrift. Die auch in kufischer Schrift ausgeführten Suren Fetih u. Yasin schmücken  das monumentales Sandsteinportal, das überaus reich mit geometrischen Ornamenten, Flechtbändern und Palmetten verziert ist. Das Portal zählt zu den Meisterwerken der seldschukischen Steinmetzarbeit. Links und rechts des Bassins flankieren die Schülerzellen. Die Medrese dient heute als Museum für seldschukische Holzschnitz- und Steinmetzarbeiten.

Zahlreiche Reliefs mit Kriegern,mythischen und tierischen Gestalten, sowie Löwenplastiken befinden sich in der Sammlung des Museums.

ALAADDIN MOSCHEE

Die Moschee befindet sich auf dem Alaaddin-Hügel  im Stadtzentrum. Mit dem Bau der Moschee  hat man im Jahre 1120 angefangen, und sie konnte  erst im Jahre 1220  waehrend der Zeit des Sultans Alaaddin Keykubat dem II. fertiggestellt werden. Der Name des Architekts ist Muhammed bin Havlan ed Dimiski. Das flache Holzdach aus Balken wird von 62 Saeulen,die aus der griechisch-römischen und byzantinischen Zeit stammen, gestützt.  Mit so vielen antiken Saeulen sieht die Moschee wie ein Saelenmuseum aus. Die Saeulen sind miteinander durch Spitzbögen verbunden. Die heute erhalten geblienen Minarette stammen aus der osmanischen Zeit. Die Freitagskanzel, die vom Meister Mengüberti aus Ahlat im Jahre 1156  aus Ebenholz gechnitzt wurde,ist ein hervorragendes Beispiel der seldchukischen Holschnitzarbeit. Die Gebetsnische der Moschee ist hochinteressant. Es geht um zwei Gebetsnischen aus unterschiedlichen Perioden, die ineinandergebaut wurden. Die mit Fliessen verkleidete  Gebetsnische ist  seldschukisch, und die Gebetsnishe aus Marmor,die später in  die seldschukische zugebaut wurde, ist karamanisch. Im Aussenhof der Moschee befinden sich zwei Mausoleen. Eines  ist nicht vollendet. Im anderen sind  8 seldschukische Sultane beerdigt. Wasser lieferte eine Zisterne im Aussenhof.

IPLIKÇI MOSCHEE

Die Mosche wurde  am Anfang des 13. Jhdts.,  waehrend der Zeit Semseddin Altun Apas, einem der seltschukische Wesire, unter Eb-ul Fazl Abdülcabbar aus Tabriz erbaut.

Sie ist damit  eine der aeltesten Moscheen von Anatolien, die dann im Jahre 1332 unter Somuncu Haci Bekir erweitert wurde. Das Innere der Moschee ist durch 2 Stützenreihen in 3 Bereiche aufgeteilt. Die Moschee  besitzt 3 Tore im Westen, Osten und Norden. Der mittlere Bereich ist mit drei Kuppeln ausgestattet. Die   Nebenbereiche haben Tonnengewölbe. Waehrend der osmanischen Zeit brannte die Moschee aus und wurde wieder restauriert. Im Jahre  1954 wurde die Moschee  zum archaeologischen Museum. Die Gebetsnische , die waehrend der seldschukischen mit Fliessen verkleidet war,wurde  im 19. Jhdt. aus grauem Marmor neu gebaut.

SAHIPATA MOSCHEE

Die Moschee wurde im Jahre 1258 unter Sahipata Fahreddin Ali, dem seldschukischen Wesir erbaut. Die Moschee gehört zu einem  Baukomplex,der aus einem Mausoleum ,einem Brunnen, einer Thermenanlage und aus  Laeden besteht. Ihr Architekt war Kelük bin Abdullah. Von der Moschee, die im Jahre ausbrannte, sind heute die Gebetsnische, das Portal und die südliche Mauer erhalten geblieben. Ein grosser Teil der heute noch erhaltenen Holzsaeulen gehört zu der ehemaligen Moschee vor dem Brand.  Beim Bau des Portals, das an den  Seiten von  zwei Brunnen flankiert wird, wurden Steine, Ziegelsteine, Fliesen und Mosaiken benutzt. Das linke Minarett existiert nicht mehr.Die  Gebetsnische der Moschee  ist eines der besten Beispiele der seldschukischen  Gebetsnischen. Eine derwichtigsten Abteilungen des Baukomplexes ist ohne Zweifel der Hanikah aus dem Jahr 1279. Er war eine mehrzweckige Anlage zum Predigen, Unterrichten und Übernachten für Sufisten. Der Hanikah besitzt drei Livane. Die Livane, der Innenhof und die Zellen sind mit Tonnengewölben versehen.

ZAZADIN HANI

Diese Karawanserei befindet sich auf der Strecke Konya – Aksaray und ist 23 km entfernt von Konya. Wenn man von Konya nach Aksaray faehrt, muss man nach 20 km links abbiegen. Nach 4 km erreicht man die Anlage automatisch. Zazadinhan ist eine gut restaurierte Karawanserei. Sie besteht aus der  bedeckten  Raeumlichkeit und aus dem  offenen Hof. Die bedeckte Raeumlichkeit besitzt eine Gesamtflaeche von 1000 m², der offene Hof ist 2500 m² groß. Die Anlage hat eine Laenge von 100 m, eine  Breite von 38 m und eine Gesamtflaeche insgesamt von 3500 m². Die  Aussenmauer hat eine Laenge von 285 m. Sie wird von  13 Stützern stabilisiert. Einer der Stützer ist poligonal, zwei  sind halbrund, und die anderen sind viereckig. In  der bedeckten Raeumlichkeit gibt es für die Kamele  Ablade- und Aufladestellen. Küche, Thermenanlagen für Maenner und Frauen, Mesdjit, Beobachtungsterrasse, Militaerinternate, Kammern für Beauftragte, Kleine Raeumlichkeiten für unterschiedliche Zwecke und Verkaufsstellen. Die bedeckte Raeumlichkeit ist mit einer 60 Tonnen schweren Bleidecke überdacht.

SILLE 

Sille liegt im Nordwesten von Konya und 7 km entfernt von der Stadt. Bis zum jahre 1932 lebten hier  Grieschisch- Ortodoxe und  Türken zusammen. Sille wurde im Jahre 327  von Helena, der Mutter des byzantinischen Kaisers Konstantin,  auf der  Pilgerfahrt nach Jerusalem besucht. Mit dem Besuch von Helena ist der Name von Sille bekannter geworden.  Sille ist einer  der wichtigsten  Orte der frühbyzantinischen Epoche  in Anatolien. Helena liess hier im 4. Jhdt. eine Kirche errichten. Von dieser Kirche ist heute fast nichts erhalten.  Die heutige Kirche, die der osmanische Herrscher Sultan Abdülmecit für die christlichen Untertanen im Jahre 1833 bauen liess, wird als  Symbol von Sille angesehen.Die Kirche hat einen Kreuzplan und besitzt eine wunderschöne Apsis im Osten.  Die inneren Waende, die Kuppel und die Bögen sind  mit  Wandmalereien mit Motiven aus dem alten und neuen Testament geschmückt.  Sille ist mit zweistöckigen Haeusern,  Höhlen und Höhlenkirchen und authentischen Aussichten ein interessanter Ort.

LYSTRA / KILISTRA

Lystra liegt im Südosten von Konya und ist 49 km entfernt von Konya. Lystra ist eine biblische Stadt. Der in der Bibel erwaehnte Zeustempel befindet sich sehr wahrscheinlich unter dem Lystra-Hügel. Wegen Angriffen der Homanaden, einem kriegerischen Volk, das auch gegen die Römer  kaempfte, mussten die  Bewohner von Lystra nach Kilistra auswandern.

Die auf der historischen Königsstrasse liegende Stadt wird als "Kappadokien von Konya" bezeichnet. Kilistra ist mit Zisternen ,Weinkellern und besonders mit der kreuzförmigen Pauluskirche eine richtige Sehenswürdigkeit für  Gaeste, die an  christlicher Kultur interessiert sind.

 

BINBIR KILISE (MADEN SEHRI)

Als Wort heisst Binbir Tausendeins (1001). Die Kreisstadt von Konya liegt in einer Höhe von etwa 2000 m in den Bergen und ist 50 km entfernt im Nordwesten von Karaman. In Binbir Kilise befinden sich zahlreiche Kirchen und Basiliken aus der byzantinischen Zeit. Für die Gaeste, die an christlich-byzantinischer Kunst interessiert sind, waere ein Ausflug nach Binbir Kilise empfehlenswert.

ÇATALHÖYÜK

Das von der Unesco zum Weltkulturerbe erklaerte  Çatalhöyük liegt  in der Naehe von Çumra, einer Kreisstadt von Konya .Dieser hochinterassente Ausgrabungsort  ist 45 km entfernt von Konya. Çatalhöyük ist eine neolitische Ausgrabungsstaette, in der die Besucher spazieren können.Çatahöük ist der Name einer Revulotion beim Übergang vom Paleolithikum zum Neolithikum. Im Neolithikum hat der Mensch die Höhlen verlassen, hat angefangen in Haeusern zu leben, die er selber gebaut hat. In dieser Periode hat der Mensch neben der Jagd und dem Sammeln auch das Pflanzen und das Anbauen gelernt.Dem Mensch ist gelungen, manche Tiere zu zaehmen.Die Lehmhaeuser bestanden aus einem Zimmer  und einem Keller. In jedem Zimmer gab es einen Herd und mindestens  eine Plattform, die 15 cm hoch war und auf der die Menschen das Alltagsleben verbrachten. In die Haeuser, die weder Türen noch  Fenster hatten, konnte man nur durch Öffnungen auf den Daechern mit  tragbaren Leitern eintreten.Die inneren Mauern der Haeuser wurden mit  wunderbaren Wandmalereien geschmückt. Die Statuetten derMuttergöttin (Kybele), die bei den Ausgrabungen gefunden  wurden , symbolisieren  Frauen mit grossen Hüften und Brüsten wahrend der Geburt. Die Tonstempel aus Terracota , die Gegenstaende aus Obsidien, Stein und Knochen sind heute im archaeologischen Museum von Konya ausgestellt.

EFLATUNPINAR

Dieses hethitische Quellheiligtum,  das in die Zeit des hethitischen Grossreiches (zwischen dem 13. u. 15. Jhdt v. Chr.) datiert wird , befindet sich im Osten des Beysehir Sees.  Die Fassade, die eine Breite von 7 Metern und eine Höhe von 4 Metern hat, erhebt sich an der Nordseite des Quellteichs, der 30x34 m groß ist. Die Fassade ist mit Göttern, verschiedenen Mischwesen und geflügelten Sonnenscheiben verziert.

FASILLAR DENKMAL

Die  hethitische  Großskulptur.

Die hethitische  Grossskulptur  befindet sich in der Nähe des Dorfes Fasillar, im Landkreis Beysehir/ Konya. Die aus dem großen Basaltmonolithen gehauene  Grossskulptur ist 2,75 m breit und 8 m hoch, und hat ein Gewicht von etwa 70 Tonnen. Die Grossskulptur  besteht  aus einer Gottesfigur ( Teschup, Wettergot des Himmels) mit zwei Löwenfiguren.Teschup ist mit einer Mütze mit vier Hörnern dargestellt. Zwei Löwenfiguren flankieren Teschup. Teschup steht mit einem Fuss auf einem Löwen und mit dem anderen auf dem Berggott. Eine aufrecht stehende Kopie dieser Grossskulptur befindet sich im Garten des Museums für anatolische Zivilisationen in Ankara.

HETHITISCHE RELIEFS IN IVRIZ

Ivriz ist etwa 17 km entfernt von Eregli, einer Kreisstadt von Konya.  Auf dem unter aramäischem Einfluss gehauenen, spaethethitischen Relief sind  Tarhundas  der Gott) und Warpalawas ( der König) dargestellt. Auf der  hieroglyphischen Inschrift  sagt der König Warpalawas  "Ich habe  diesen Wein selber angebaut, als ich Prinz im Palast war.Der Gott Tarhundas möge Segen bringen".

TASKALE

Taskale ist im Osten von Karaman und liegt  46 km  entfernt von Karaman. In Taskale gibt es etwa  250 Getreidespeicher, in denen das Getreide jahrelang problemlos aufbewahrt werden kann.  Die mehrstöckigen Getreidespeicher kann man nur durch die Treppenlöcher  kletternd erreichen. Das Getreide musste immer mit Rollenseilen hochgezegen werden.  

IKKUWANIIA

Die Region Konya wurde ab dem 2. Jahrtausend v.Chr. Lukkavaniia genannt. Lukkawaniia ist ein luvisches Wort und bedeutet  das Land der Luviten. Ikkuwaniia  ist der Name einer Stadt in  Lukkawaniia. Das Wort  Ikkuwaniia wurde zum ersten Mal in einem  Vertrag zwischen dem  hethitischen Herrscher Tudhalia dem IV. und  Kurunta, dem Sohn seines Onkels, erwaehnt. Nach diesem Vertrag sollten  Ikkuwaniia  und Tarhundassa  von  Tudhalia dem IV. an Kurunta übergeben werden.

Die im 8.Jhdt. von den Phrygern Kavania genannte Stadt wurde im 5.Jhdt. Ikonion genannt.  Konya wurde in der Bibel Ikonium, von den Byzantinern Konia, von den Arabern Kunia und von den heutigen Konyanern Gonya genannt. 

Ikkuwaniia ist  der aelteste Name der Stadt, ein hethitisches Wort, das ursprünglich aus dem Luvischen stammt. Ikkuwaniia soll "Das Land der schönen Schafe" bedeuten.

VERGESSEN SIE NIE!

Sehrgeehrte Gäste!

MONTAGS SIND ALLE MUSEEN AUSSER DEM MEVLANAMUSEUM GESCHLOSSEN.

IM KULTURZENTRUM WERDEN SAMSTAGABENDS KOSTENLOSE TANZVORSTELLUNGEN AUFGEFÜHRT.

ÇATALHÖYÜK IST 45 KM ENTFERNT VON KONYA.

SILLE IST 8 KM ENTFERNT VON KONYA.

MERAM  IST 8 KM ENTFERNT VON KONYA.

BEYSEHIR IST 90 KM ENTFERNT VON KONYA. 

KARAMAN IST 119 KM ENTFERNT VON KONYA.

TASKALE (Getreidespeicher) IST 50 KM ÖSTLICH  VON KARAMAN.

BIN BIRKILISE IST 35 KM NÖRDLICH VON KARAMAN.

IN KONYA  HERRSCHT KONTINENTALKLIMA. IM SOMMER IST  ES HEISS UND TROCKEN

IM WINTER IST ES  KALT UND REGNERISCH.

KEHREN SIE AUS KONYA NICHT ZURÜCK, OHNE ETLIEKMEK (Brot mit Fleisch), FIRIN KEBABI (Ofenbraten) UND KONYAGEVREGI (Knäckebrot),  KONYA SEKERI (Bonbons) und KÜFLÜ PEYNIR PROBIERT ZU HABEN.


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